Mit der Gründung des neuen Instituts für Nachrichtentechnik im Oktober 1999 wurden die nachrichtentechnischen Aktivitäten der früheren Fachbereiche
- 18 Elektrische Nachrichtentechnik und
- 19 Regelungs- und Datentechnik
zusammengefaßt.
- Übertragungstechnik und Elektroakustik und
- Netzwerk- und Signaltheorie.
Diese Konzentration der Kräfte kommt der Studienrichtung Nachrichten- und Kommunikationstechnik (NKT) zugute, die nunmehr eine größere Vielfalt von Lehrveranstaltungen ohne verwaltungstechnische Grenzen anbieten kann, und ein zukunftsorientiertes Studium sicherstellt.
Das Institut hat sich zügig weiterentwickelt und umfaßt nunmehr das Fachgebiet Digitale Signalverarbeitung, das Fachgebiet Informationsübertragung, das Fachgebiet Übertragungstechnik und Elektroakustik und ab SS 2005 das Fachgebiet Nachrichtensysteme.
Das Institut für Nachrichtentechnik verfügt über moderne Werkstätten für Elektronik und Feinmechanik, über ein Technologie- und Fotolabor und über zahlreiche Anlagen zur Herstellung elektronischer Schaltungen und zur Analyse von Materialien der Elektrotechnik.
Auf dem Gebiet der optischen Signalübertragung (Glasfasertechnik) stehen moderne Meßgeräte zur Verfügung. Nahezu alle Verfahren der Signalübertragung können durch Software-Simulation untersucht werden.(Fachgebiet Übertragungstechnik).
Ein schalltoter Raum und ein Hallraum ermöglichen nahezu alle Messungen auf dem Gebiet der elektroakustischen Wandler und der akustischen Eigenschaften von Materialien (Fachgebiet Elektroakustik).
Die Fachgebiete Theorie der Signale (auslaufend) und Digitale Signalverarbeitung (im Aufbau seit 1. 2. 2003) bearbeiten eine Vielzahl von Projekten auf dem Gebiet der digitalen Signalverarbeitung. Das Fachgebiet Informationsübertragung widmet sich vielen Fragen des aktuellen Mobilfunks.
Das Institut für Nachrichtentechnik kann in seinen Labors etwa 50 Studenten einen eigenen festen Laborplatz bieten.
Nach Abschluß der laufenden Berufungsverfahren werden zusätzlich moderne Rechner und Laborgeräte beschafft werden können. Wer sich jetzt für die Studienrichtung Nachrichten- und Kommunikationstechnik oder den Bachelor-Master-Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik entscheidet, wird in seinem Hauptstudium von dieser modernen Ausrüstung profitieren.
Das Institut für Nachrichtentechnik ist jetzt vollständig im II. Stockwerk des Hans-Busch-Instituts Gebäudes S3 06 (früher 48) in der Merckstraße 25 untergebracht. Wegweiser zu den einzelnen Fachgebieten und ihren Mitarbeitern sind an den Gangtüren zu finden und auf den Web-Seiten der Fachgebiete.
Die Räume des Fachgebiets Signalverarbeitung (Prof. Zoubir, Prof. em. Hänsler) sind sämtlich renoviert und mit neuer Verkabelung (Energie- und Rechnernetz) versehen worden. Für das neue Fachgebiet Informationsübertragung (Prof. Klein) und das neue Fachgebiet Nachrichtensysteme (Prof. Gershman) werden die Räume im Laufe der Jahres 2005 renoviert und ebenfalls mit der neuen Einheitsverkabelung versehen. Die angestammten Fachgebiete Übertragungstechnik und Elektroakustik (Prof. Zschunke und Prof. em. Sessler) und ihre Mitarbeiter haben ihren Platzbedarf entsprechend reduziert. Das frühere Fachgebiet Grundlagen der Elektrotechnik hat mit dem Tod von Prof. Dorsch seine Arbeiten nahezu beendet. Prof. Clausert ist der letzte Vertreter dieses renommierten Fachgebiets; er nimmt weiterhin einen Lehrauftrag Digitale Filter wahr.
Ebenfalls im Bereich des Instituts ist untergebracht Professor Dr. rer. nat. G. Faber (Didaktik für Gewerbelehrer).
Herr Prof. Gershman beginnt im SS 2005 mit der Vorlesung Communication Technology und dem Projektseminar Advanced Algorithms for Smart Antennas.